Ein Puma rennt im Schnee, alle Läufe in der Luft

Lohnt sich System Design? Wird Ihr Projekt mit System Engineering schneller?

Lesezeit 1 min

Wenn sie mit uns ein Projekt machen, dann führen wir immer am Anfang (für voll agile Projekte in den ersten Sprints) eine System Design Phase durch. D.h. wir leben unseren System Design Prozess, in dem zwei Schlüssel-Dokumente entstehen:

  • die System-Spezifikation ("Pflichtenheft") mit allen Anforderungen
  • und die System-Architektur mit der Verteilung der Funktionen auf die Bestandteile des Systems und der Auswahl der Schlüsselkomponenten

zusätzlich gerade

  • ein Entwurf der Test-Spezifikation
  • und die Schnittstellen-Spezifikationen

Für diese Phasen veranschlagen wir ca. 10% des Gesamtaufwandes des Projektes.

Macht dieser Aufwand Sinn?

Macht es Sinn, diesen doch nicht unerheblichen Aufwand zu betreiben?

Einerseits gibt es gute Gründe für eine System Design Phase, andererseits gibt es objektive Evidenz für System Engineering, wie die Tätigkeit als eigene Disziplin genannt wird. Z.B. in E.C. Honour: "Understanding the Value of Systems Engineering" ergibt sich für das System Engineering ein optimaler Anteil von 15..20% vom Projektaufwand. Der optimale Projekterfolg wird gemessen in Aufwandsreduktion, Termineinhaltung und Qualitätsteigerung. Auch in J.P. Elm et al: "The Business Case for Systems Engineering Study: Results of the Effectiveness Survey" zeigt sich dasselbe Bild, Projekterfolg korreliert mit Systems Engineering.

Die Zahlen sind nicht so weit weg von unseren 10% (man beachte, dass sich die 15..20% für sehr grosse Projekte ergeben haben!). Es gibt also Belege dafür, dass System Design rentabel ist, dass es sich auch hier lohnt, Frontloading zu betreiben.

Andreas Stucki

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