Lesezeit 1 min
Geändert
Im Lean Managment/ Toyota System gibt es unter anderem für die Entwicklung und die Produktion "drei M", die eliminiert werden sollten, um eine gute Effizienz zu erhalten:
In einigen westlichen Beiträgen und Firmen fallen Mura und Muri unter den Tisch, wenn "Lean" eingeführt wird. Es gilt die Formel: Verschwendung reduzieren führt zu mehr Effizienz. Übrigens ist "Agil" auch ein Kind von "Lean"...
Is es wirklich so, dass wir mit der reinen Verhinderung von Verschwendung effizienter werden? Wird da nicht die Zitrone ausgepresst, bis es keine Zitrone mehr ist?
Findet ohne die Gegenpole Mura und Muri eine reine Abmagerungskur statt? Führt das nicht dazu, dass "Lean" am Schluss nur noch hager und disfunktional ist? Machen dann Unausgeglichenheit und Überlastung von Systemen und Menschen die reduzierte Verschwendung nicht wett oder überkompensieren sie?
Andreas Stucki
Haben Sie eine andere Meinung? Wenn ja, mailen Sie mir oder kommentieren Sie Ihre Gedanken unten!

ist Dipl. Ingenieur ETHZ, Mitgründer und Geschäftsführer und Experte für Innosuisse. Er engagiert sich für saubere technische Resultate, sinnvolle Prozesse und Führung als Befähigung und Entwicklung. Er ist Referent und Beirat am ESE Kongress und und hält Vorträge an weiteren Veranstaltungen. In früheren Leben war er Hochfrequenzingenieur, Projektleiter und technischer Verkäufer. Andreas fährt Velo, fliegt Gleitschirm und betreibt Karate seit seinem 52ten. "Der Weg ist das Ziel"
Projekte? Ideen? Fragen? Machen wir einen kostenlosen Erst-Workshop!
Keine Kommentare