Planning Poker Spiel für Schätzung von Stunden ausgelegt

Planning Poker

Lesezeit 2 min

Wieso ein eigenes Planning Poker Kartenset?

Wir verwenden selbst Planning Poker, um unseren Aufwand in Stunden abzuschätzen, und dabei scheinen uns die Fibonacci-Folgen eher unpraktisch, da sie sich nicht als sinnvolle Bruchteile von Tagen und Wochen interpretieren lassen. Daher die Folge 1, 2, 4, 8, 20 (halbe Woche), 40 (eine Woche), 80 (zwei Wochen)... Zusätzlich sollen die Karten die Schätzer dazu anhalten, zu grosse Pakete (grösser als 40 Personenstunden) aufzuteilen.
Natürlich kann das Kartenset auch für die Abschätzung anderer Grössen verwendet werden, die Skala ist fast logarithmisch.

Was sind die Vorteile von Planning Poker?

  • Kleinere Beeinflussung der Schätzer durch "Alphatiere":
    • Jeder behält seine Schätzung für sich, bis alle Schätzungen auf dem Tisch liegen ("Delphi-Methode").
  • Alle Schätzer konvergieren zur selben Definition des zu schätzenden Elementes:
    • Die Details und Annahmen/ Risiken werden diskutiert und können dokumentiert werden ("Wideband-Delphi").

Der Prozess braucht mehr Ressourcen, als wenn ein Experte einfach eine Schätzliste ausfüllt, führt aber aus den obigen Gründen zu besseren Ergebnissen.

Wie schätzt man mit Planning Poker?

Wie wir Planning Poker verwenden steht in der Anleitung.

 

Wie bekomme ich das Set?

Wir senden Ihnen das Set (komplettes Kartenset für vier Schätzende) für 10 CHF pro Set plus 10 CHF Versandkosten (ausserhalb der Schweiz: Vorauskasse):

Zum Kontakt für meine Bestellung!

 

Was ist die Geschichte von Planning Poker?

Die allgemeine Delphi-Methode wurde von Rand Corporation in den 1960ern entwickelt. 2002 hat James W. Grenning das erste Mal den Begriff "Planning Poker" gebraucht (siehe dieses Paper)

Planning Poker Spiel für Schätzung von Stunden ausgelegt

Planning Poker Anleitung

Wie führt man Planning Poker durch?

  1. Jedes Teammitglied bekommt den ganzen Kartensatz einer Farbe
  2. Jemand präsentiert die Arbeitspakete (z. B. «Product Owner», Produktmanager, Projektleiter)
  3. Das Arbeitspaket wird diskutiert, Diskussionsresultate (Details, Annahmen, Risiken...) werden dokumentiert
  4. Jeder Schätzende überlegt sich seine Schätzung und legt die entsprechende Karte verdeckt auf den Tisch
  5. Wenn alle Schätzungen/ Karten liegen, werden sie aufgedeckt
  6. Wenn die Schätzungen voneinander abweichen, werden die Gründe dafür diskutiert, typischerweise zuerst durch die Schätzenden mit der tiefsten und höchsten Schätzung. Die Diskussionsresultate (Details, Annahmen, Risiken...) werden dokumentiert
  7. Schritte 4 bis 6 werden wiederholt, bis Konsens erreicht ist (kann beim Einverständnis eines einzigen Ausreissers abgekürzt werden)

Was ist die Bedeutung der Karten?

Die Zahlen können für Stunden, aber auch andere Dinge wie Kosten (z.B. in 1000'ern), Risiken, "Story Points" stehen. In Scrum ist es verpönt, direkt Stunden abzuschätzen, in vielen Organisationen sind Stunden aber sehr wichtig. Daher ist unser Kartenset auf die Abschätzung von Stunden optimiert.

Bedeutung spezieller Karten

Siehe folgende Abbildungen:

Schon gemacht, kein Aufwand

Ich glaube, das ist schon gemacht oder muss nicht gemacht werden

80 Stunden, unterteilen

Ich schätze das Arbeitspaket auf 80 Stunden, es sollte wohl unterteilt werden (maximal 40 Stunden Pakete abschätzen)

Zu gross, unterteilen

Ich halte das Paket für viel zu gross, es muss unterteilt werden

Unklar

Das Arbeitspaket ist für mich völlig unklar

Pause

Ich benötige mal eine Pause

Joker

Lasst Solcept diesen Teil entwickeln!

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